Würdest du Claude, ChatGPT oder Gemini in deinem Unternehmen auch dann noch nutzen, wenn es 100 Euro pro Monat und Nutzer kostet?
Diese Frage sollten wir uns langsam alle stellen. Denn die 20 (plus-minus) Euro Tarife der großen LLM-Anbieter sind extrem subventioniert. Es wird von einem Faktor 5 bis 10, vielleicht sogar noch höher, ausgegangen. Die Abo-Preise werden also steigen. Um ein Vielfaches. Man könnte es auch einen Preisschock nennen.
Viele Usecases werden dann unter einer neuen Kosten-Nutzen-Rechnung betrachtet. In vielen Fällen dürfe die Entscheidung kontra KI ausfallen. Eine Renaissance menschlicher Arbeit, zumindest aber klassischer Automatisierungstools.
Gleichzeitig könnte es das Ende der Demokratisierung allen Wissens sein. 100 oder mehr Euro pro Monat muss Mensch sich erstmal leisten können. Besonders, wenn es keinen echten ROI gibt.
Wie stellt man sich schon jetzt darauf ein?
– Keine sensiblen Workflows allein auf KI-Automatisierung bauen (n8n ist nach wie vor ein relevantes Tool)
– Wenn KI in Prozessen fest integriert ist, direkt über Token-Abrechnung laufen lassen (dann bleibt der spätere Preisschock aus)
– Sparsame KI-Prozesse trotz Flatrate entwickeln (damit der spätere Umstieg auf Token nicht zu heftig einschlägt)
Vor allem aber sollte man vorbereitet sein und dieses sehr wahrscheinliche Risiko in die eigene KI-Strategie einpreisen.