Transformation in ein KI-Unternehmen

Welche Auswirkungen KI auf unsere Wirtschaft haben wird, sehe ich aktuell sehr gut bei TLM. Genauer an der Transformation, die wir gerade als Unternehmen durchlaufen.

Bisher basierten viele unserer Produkte in der technischen Basis auf diversen SaaS-Plattformen. Onepage, Perspective und wie sie alle heißen. Dieser Zustand ändert sich gerade.

Mit agentischer KI ist es plötzlich auch nicht-ITlern möglich, einen VPS zu „bedienen“ und vor allem auf Baukastensysteme zu verzichten.

Die Ironie: Wir gehen zum Teil aus der Cloud heraus, zurück auf lokale Technik. Nicht, weil wir es müssten. Eher, weil es die komfortablere Art von KI-Nutzung ist.

Die neuen Werkzeuge heißen Claude Code oder Codex (vereinzelt kommt sogar Gemini CLI zum Einsatz). Powered by Skills.

Tools laufen lokal, Daten werden lokal gespeichert. Und als Fallback haben wir sogar lokale LLMs in der Hinterhand (was eventuell etwas übertrieben ist).

KI bedeutet Kosteneffizienz. Einhergehend mit Kündigung bestehender Abo-SaaS-Angebote.

KI bedeutet mehr Flexibilität bei gleichzeitig höherer Geschwindigkeit. Zum Vorteil unserer Kunden.

KI bedeutet aber auch Veränderung und Konflikt. Changemanagement wird zum zentralen Bestandteil unternehmerischer Zukunft. Nur, wer diesen Prozess bewusst und geplant führt, wird am Ende noch stehen.

Ich bin neugierig auf das, was in den nächsten Monaten und Jahren auf uns (alle) zukommen wird.

Was bedeutet das langfristig für Unternehmen?

Da bin ich ehrlich: Viel Glaskugellogik.
Ich kann mir angesichts der Möglichkeiten agentischer KI (vor allem bei gleichbleibender Fortentwicklung) und ihrer zugleich leichten Zugänglichkeit für alle eine extreme Verschiebung in der Bedeutung großer Organisationen vorstellen.


Was sollte jemanden, der KI Agenten führen kann und Zugriff auf sie hat, denn im Unternehmen halten? Besonders digitalisierte Geschäftsmodelle unterliegen einer Disruption.


Die (mögliche) Antwort: Unternehmen könnten sich zukünftig zu Arbeitscommunitys wandeln. Sie stellen nicht mehr die Produktionsmittel. Sie bieten den Rahmen, das Ökosystem für gemeinsames Schaffen.

Das klingt eventuell seltsam und ideologisch. Zumindest letzteres ist es aber nicht. Ich betrachte das rein induktiv und deskriptiv.